Baugesellschaft unterstützt integratives Kunstprojekt:

"Nettetal - viele Farben, eine Stadt"

(21.07.2018)

(BgN) Was gehört im weitesten Sinne alles zu einer erfolgreichen Integration geflüchteter Menschen? Hierauf gibt es viele Antworten: Spracherwerb, Anerkennungsverfahren, Wohnen, soziale und medizinische Unterstützung, Hilfe in alltäglichen Lebensfragen, aber auch ganz wichtig: die gesellschaftliche und kulturelle Dimension im Sinne von Teilhabe an gemeinschaftlichen Projekten bis hin zu künstlerischen Projekten. Hier hat die Stadt Nettetal zusammen mit Flüchtlingshilfe und Integrationsrat sowie den beiden Künstlerinnen Beate Krempe aus Willich und Anne Fiedler aus Brüggen eine Serie von offenen Workshops auf den Weg gebracht.

Kick-Off-Termin bei bestem Wetter und guter Beteiligung war Sa., der 21.07.2018 auf dem Hof des "Majestic" in Nettetal-Breyell. Nettetals Bürgermeister Christian Wagner sowie der Landtagsabgeordnete Dr. Marcus Optendrenk besuchten die Eröffnung des Starttermins genauso wie der kfm. Vorstand der Baugesellschaft Nettetal, Sven Karth, die städtische Sozialamtsleiterin Ina Prümen-Schmitz und weitere Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik.

Die Baugesellschaft unterstützte das Projekt und die Veranstalter bereits in der Vorbereitungsphase. Vorstand Karth: "Zum Ankommen in einem neuen Land gehört selbstverständlich auch der kulturell-gesellschaftliche Aspekt. Ein Kunstprojekt, das neu ankommende und bereits ortsansässige Menschen in gemeinsamen Aktionen zusammenbringt, ist ein kreativer, positiver Umgang mit dem Thema Integration. Dies ist ein wichtiger Baustein der Zusammenführung unterschiedlichster Menschen und Kulturen und wird deswegen unbedingt von uns unterstützt, genauso, wie wir uns bereits beim Thema Wohnen für Flüchtlinge engagiert haben." Wie groß Rückhalt und Bedeutung solcher Konzepte sind, zeigen u.a. die Mitwirkung des Bürgermeisters und ranghoher Politiker, die beim Kick-Off-Termin auch kreativ mitgestalteten und sich einbrachten.

Die geschaffenen Kunstwerke bzw. Gedanken zum Thema Integration werden im Rahmen der 900-Jahr-Feier Breyells Ende Sept. 2018 ausgestellt. Mitwirkende haben bei den Sommerateliers die Möglichkeit, v.a. Koffer und Stühle zu bemalen, mit ihnen zu basteln oder Neues zu schaffen: Dabei können Szenen aus der Stadt, Lieblingsplätze, Gedanken zum Reisen/Ankommen, über die alte oder die neue Heimat, zu Flucht/Aufnahme etc. verarbeitet und künstlerisch frei umgesetzt werden.

Auch die nächsten Termine der Künstlerinnen zusammen mit Flüchtlingen und Bürgern der Stadt Nettetal finden im "Majestic" in Breyell statt am: Sa. 28.07.2018 von 11-14 Uhr, Fr. 17.08.2018 von 17-20 Uhr und Sa. 01.09.2018 von 11-14 Uhr.

 

Die Künstlerinnen (v.l.) Anne Fiedler und Beate Krempe mit den Unterstützern der Baugesellschaft Nettetal:

(v.r.) Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Marcus Optendrenk und Vorstand Sven Karth

 

Die gesammelten Koffer und Stühle warten auf ihre künstlerische Umgestaltung und Bearbeitung.

 

Malen, Basteln, Schreiben: Bürgermeister Wagner (2. v.l.)  im Gespräch mit Initiatoren, Workshopteilnehmern, Gästen.

 

 

 

GdW-/VdW-Sommertour 2018 macht Station in Nettetal bei der Baugesellschaft

(19.07.2018)

(VdW/BgN) Wohnungswirtschaft im Westen stellt attraktives Wohnen jenseits der Metropolen vor Insgesamt 13 Wohnungsunternehmen am Niederrhein und im nördlichen Ruhrgebiet präsentierten Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V., am 18. und 19. Juli 2018 gelungene Beispiele für attraktives und bezahlbares Wohnen jenseits großer Städte in Nordrhein-Westfalen.

Der VdW Rheinland Westfalen hatte die alle zwei Jahre stattfindende Sommerreise des GdW-Präsidenten organisiert, die in diesem Jahr auf Zukunftschancen für Wohnungsteilmärkte in metropolen Verflechtungsräumen einging. Die Vertreter der gastgebenden Wohnungsunternehmen und -genossenschaften diskutierten bei den Besuchen vor Ort vor allem die Herausforderungen und Chancen kleiner und mittlerer Kommunen. Sie nehmen für die unter hohem Nachfragedruck stehenden Wohnungsmärkte der Groß- und Universitätsstädte in Nordrhein-Westfalen eine wichtige Entlastungsfunktion ein.

Neben Axel Gedaschko nahmen auch VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter sowie Vertreter aus Politik und Kommunen an den Gesprächen teil. GdW-Präsident Axel Gedaschko würdigte das wohnungswirtschaftliche Engagement: „Die wohnungspolitischen Debatten drehten sich bislang fast ausschließlich um Wohnungsmangel in Ballungszentren. Dass viele kleinere und mittlere Städte lebenswerte Alternativen zu den immer enger werdenden Boomstädten sind, zeigen die 13 Quartiere am Niederrhein und im nördlichen Ruhrgebiet.“

Solche zukunftsfähige Zentren müssten vor allem in puncto Infrastruktur gestärkt werden. „Das Wohnen in den Städten und Metropolen wird immer teurer“, konstatierte Alexander Rychter, Verbandsdirektor des VdW Rheinland Westfalen. „Nennenswerte Wachstumspotenziale für bezahlbare Wohnungen liegen vor allem auf regionaler Ebene. Hier zeigen die Mitgliedsunternehmen des VdW Rheinland Westfalen wie es geht.“

Besichtigt wurden die Objekte der Baugesellschaft Nettetal AG in Kaldenkirchen auf der Ringstr. 22 (20 Studentenwohnungen in Kooperation mit der Fontys Universität Venlo, das Gebäude wurde im Passivhaus-Standard errichtet) und die Buschstr. 9 (Behindertenwohngruppe mit 14 Plätzen in Kooperation mit dem Deutschen Ordens-Hilfswerk (DOH), Haus "Maria Helferin" in Nettetal). Zu den Teilnehmern gehörten u.a. Nettetals Bürgermeister Christian Wagner, MdB Uwe Schummer, der Aufsichtsratsvorsitzende der Baugesellschaft Dr. Marcus Optendrenk (MdL), die Vorstandsprecherin der Baugesellschaft und Baudezernentin Susanne Fritzsche, der Direktor der "Fontys Universität Venlo" Bram ten Kate, DOH-Direktorin Martina Wissdorf und der kfm. Vorstand der Baugesellschaft Sven Karth.

Begleitet wurden GdW-Präsident Axel Gedaschko und VdW-Direktor Alexander Rychter u.a. von den jeweiligen Pressereferenten der Verbände (Frau Stamm, VdW, und Herr Schichel, GdW) und dem politischen Referenten des VdW Oliver Niermann. Weitere Stationen der Sommertour 2018 waren: Neuss, Mönchengladbach, Krefeld, Moers, Kamp-Lintfort, Voerde, Herten, Herne und Bochum.

 

 

 

 

 

Einweihung Neubau Steyler Str. 115/115a in Nettetal

(03.05.2018)

In einer Feierstunde am 03.05.2018 mit rund 50 Teilnehmern (neben den Unternehmensgremien/-mitarbeitern sowie dem verantwortlichen Architekturbüro Thelen aus Kempen auch die künftigen Hausbewohner sowie Grundstücksnachbarn, Vertreter von Politik, Banken und Presse) wurde der aktuelle Neubau der Baugesellschaft Nettetal AG auf der Steyler Str. 115/115a in Nettetal-Kaldenkirchen bei strahlendem Sonnenschein und bester Stimmung eingeweiht.

Als Festredner dankte zunächst Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Marcus Optendrenk (MdL) den am Bau beteiligten Unternehmen, Partnern, geduldigen Nachbarn und nicht zuletzt Gremien und Geschäftsstellen-Team der Baugesellschaft, die gemeinsam dafür gesorgt haben, daß in planmäßiger Bauzeit (16 Monate) und zu den geplanten Kosten (2,3 Mio. € inkl. Grundstück) zehn neue Wohnungen von 55-91 qm Wohnfläche mit moderner, zeitgemäßer Ausstattung und zu bezahlbaren Mieten (7,95 € Kaltmiete zzgl. Nebenkosten und PKW-Stellplatzmiete) errichtet werden konnten. Die Baugesellschaft hat zusammen mit Architekt, Ingenieuren und Handwerkern bei diesem Projekt erneut gezeigt, daß sich anspruchsvolle Architektur auch bei Baulückenschließungen und Nachverdichtungen passend zum Wohnumfeld realisieren läßt.

Anschließend berichtete die Vorstandssprecherin der Baugesellschaft, Frau Susanne Fritzsche, über die Chronologie des Projektes, die technische Aussattung des Gebäudes einschließlich energetischer Merkmale und die Grundstücksgestaltung (hinter dem Gebäude ca. 1.500 qm ökologische Wildblumenwiese mit einer Naturhecke, mit Sitzgelegenheit für die Hausbewohner usw.). Zu den Gebäude-Rahmendaten gehören u.a.: 8 der 10 Wohnungen sind barrierearm (davon 6 mit Aufzug erschlossen), die Bäder, Balkone/Terrassen und Kellerabstellräume sind großzügig bemessen, die Boden-, Türen-, Fliesen- und Sanitärausstattung ist hochwertig, das Gebäude verfügt über dezentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung, dezentrale Warmwasserversorgung (elektronische Durchlauferhitzer), was Bau- und Betriebskosten senkt (keine zentralen Kessel erforderlich, keine Zirkulationspumpen, keine Legionellengefahr, etc.), die z.T. bodentiefen Fenster lassen viel Licht in die hellen Wohnungen, die rückwärtig freien Blick in die weitläufige Grünanlage haben, jede Wohnung hat einen eigenen Kfz-Stellplatz, es gibt zusätzlich Besucher-PKW-Stellplätze, innen und außen Fahrradstellplätze u.v.m.

Die künftige Bewirtschaftung erfolgt im "full service": Sowohl die wöchentliche Treppenhausreinigung als auch die Außenanlagenpflege und der Winterdienst werden von Dienstleistungsfirmen erbracht, so daß sich die Bewohner hierum nicht selbst kümmern müssen. Dies erhöht den Wohnkomfort, vermeidet Abstimmungsprobleme bei häufig eher als lästig empfundenen Reinigungspflichten und sicher ein dauerhaft gepflegtes Erscheinungsbild dieser neuen, ansprechenden Wohnanlage.

Bei Snacks und Getränken stießen die Veranstalter und Gäste auf das gelungene Bauprojekt, eine gute Nachbarschaft und das schicke, neue Zuhause für 10 Familien im Stadtteil Kaldenkirchen miteinander an.